Musicalwochenenden

für Kinder


  • Freitag, 16.00 Uhr, noch 48 Stunden bis zur Musical-Aufführung:

40 Kinder lauschen gespannt der Handlung, amüsieren sich über schräge Fledermäuse, garstige Hexen, wilde Trolle und pfiffige Hunde oder fiebern mit den Abenteuern von Kindern in der Welt der Ritter mit. Kurz darauf die schwere Verteilung der Rollen: Bekomme ich ein Solo? Darf ich der Clown, die Gräfin, der Polizist, ein Gespenst oder eine Elfe sein?

  • Freitag, 20.00 Uhr, noch 44 Stunden:

Der Titelsong tönt schon kräftig durch das Ostseeforum. Auch die anderen Lieder erwachen zum Leben, aber die vielen Strophen... Es herrscht emsiges Treiben wie in einem Bienenstock. Wann bekomme ich meinen Text? Darf ich gleich mein Solo üben? Spielen wir wieder ein Spiel? Na klar, vor dem Schlafengehen gibt es noch einige Gemeinschaftsspiele.

  • Samstag, 9.00 Uhr, noch 31 Stunden:

Erste Durchgangsprobe! Neugierig verfolgen alle das Geschehen auf der Bühne. Ach, jetzt komme ich... Mein Text? Moment... Ich habe da eine Idee... Was? Man kann mit einem Besen tanzen?... Soll ich meine Geige holen?... Wann bekomme ich mein Kostüm?

Puh. Endlich Pause: Spielen, Toben, Ausruhen.

  • Samstag, 15.00 Uhr, noch 25 Stunden:

Szenenproben: Wie fühlt es sich an, wenn man als Kind alleine auf dem Bahnhof steht und nicht abgeholt wird? Wie führen sich Straßenköter auf, wenn sie Hunger haben?

Tänze: Mittelalterliche Schritte, wirbelnde Hexenbesen, Fledermaus-Tango, Zirkuspferde und Straßenkehrer á la Stomp...

Instrumentalprobe: Zwei Geigen, ein Saxophon, eine Trompete sind diesmal dabei. Schreiben wir schnell ein paar passende Noten auf. Hier der dritte Finger... Achtung, ich gebe dir den Einsatz...

Und wieder: Durchgangsprobe.

  • Samstag, 19.00 Uhr, noch 21 Stunden:

Endlich werden die Kostüme anprobiert, Sicherheitsnadeln gesteckt, Löcher in Bettlaken geschnitten, Turbane gewickelt...

Noch eine Chorprobe, ein paar Spiele und dann schnell ins Bett. Morgen wird ein aufregender Tag!

  • Sonntag, 9.00 Uhr, noch 7 Stunden:

Die dritte und letzte Durchgangsprobe mit Kostümen. Jetzt spielt es sich gleich viel besser. Noch einzelne Szenenproben (Jetzt bist du wütend, da darfst du lauter schimpfen! Hoppla, deine Perücke verrutscht!), Sololieder (denk an die Oma mit dem Hörgerät, die in der letzten Reihe sitzt!), Instrumentalbegleitung, Text, Text, Text...

  • Sonntag, 15.00 Uhr, noch eine Stunde:

Aufregung: Ich brauche noch einen Bart. Wo ist mein Hut? Meine Haare sind noch nicht zerzaust! Ich glaube, ich habe den Text vergessen! Hoffentlich kommt meine Oma! Wo ist meine Laterne?

  • Sonntag, 16.00 Uhr:

Musical-Aufführung  -  Riesen-Applaus  -  Verleihung der Urkunden?!

 

Ach deshalb singt Merle so gut, sie war schon zum sechsten Mal hier.

Klar, dass Malte die Hauptrolle so toll gespielt hat, er ist schon zum achten Mal dabei.

Was? Unser Chorleiter hat früher selber mal den Hexenmeister gespielt? Cool.

Ich glaube, ich will wie Stella später auch einmal Betreuerin werden!

Ob ich mir nächstes Mal eine größere Rolle mit Solo zutrauen kann?

Morgen erzähle ich in der Schule, was ich erlebt habe und später werde ich vielleicht Musical-Star...